
2001
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Indisches Restaurant Kabir in the Press
**DIE ZEIT Nr. 31, 26.Juli 2001 (Leben)**
SIEBECKS HAUPTSTADT-INSPEKTION
BERLIN, ECONOMY-CLASS
" KABIR: Wer hier auf den klobigen Stühlen sitzt, ist der gewöhnlichen Fadheit entronen Indische Küche, ohne Elefanten und ohne bunte Saris. Von den Suppen bis zu vegetarischen Tellern wird gewürzt, dasss es eine freude ist, auf Wunsch scharf bis zum Zimmerbrand. Schon die hauchdünnen Oblaten zur Begrüßung sind gut gepfeffert (im Gegensatz zur Rechnung). Die kommt in Begleitung eines Mangolikörs mit nur vier Prozent Alkohol. Dazwischen wird alles frisch zubereitet, sodass die kalten Sushis beim Vergleich mit heißem Reis a la Kabir einige Fans verlieren dürften. "
"Gemüseteller Jalfre 14,50 Mark,
0,2L Sauvignon Blanc 7 Mark.
Kabir, Carmerstr. 17, Charlottenburg,
Tel. 030/3128157; tägl. ab 11.30 Uhr "
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Die Besten der Besten
2003 |
Nichts gegen elefantenköpfige Götter, mandeläugige
Schöne in bunten Saris, Räucherstäbchen und Gold.
Diese Art liebenswerte Kitsch-Deko gehört bei indischen
Restaurants irgendwie dazu. Es geht aber auch
anders. So zum Beispiel: bilder-freie, sanft gelbe
Wände in heimeliges Kerzenlicht getaucht, dazu
schlichte Holzmöbel. Und eine große Auswahl an
wirklich guten, preiswerten indischen Gerichten.
Suppen, Currys, Tandoori, Lamm und Huhn, aber auch
viel Vegetarisches. Alle Gerichte werden auf Wunsch
leicht bis sehr scharf zubereitet. Hier ist das kulinarische
Erlebnis beeindruckend, dass man das folkloristische nicht vermisst.
Einzig vom indischen Wein wird abgeraten. ,,Die Inder sind wirklich supergute Köche". sagt der Kellner nachdenklich. „Und Religionslehrer. Aber was den Wem angeht..." Also dann doch lieber ein Trebbiano. Bereits die hauchdünnen Teigfladen, die auf dem Tisch bereit stehen, sind etwas Besonderes- knusprig und würzig scharf machen sie
Lust auf die Hauptgerichte. Die kommen brutzelnd in
gusseisernen Pfännchen an den Tisch. Das sehr zarte
Chicken Tandoori wird mit Knochen serviert, dazu
passt die „leicht scharf" georderte Sauce vorzüglich.
Als Beilage gibt es Reis und gemischtes Gemüse. Fast
noch besser ist das Chicken Tikka. saftige Fleischstückchen,
mariniert in Safran-Joghurt. Das Nachspeisenangebot ist
wie in den meisten asiatischen Restaurants-spärlich,
daher runden wir das Mahl mit einem süßen würzigen Yogi-Tee ab.
Fine Indian meals without cultural kitsch ...hom
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2004 |
Sonnengelbe Wände, softe Loungemucke, schlichte dunkle Holztische - eine ungewöhnliche Einrichtung für ein indisches Restaurant. Die Kabir Geschichte sind außergewöhnlich gut, die Zutaten immer differenziert herauszuschmecken - mild oder auf Wunsch auch sehr scharf gewürzt. Besonders zu empfehlen sind die dampfenden Tandoori-Gerichte. Der hausgemachte Mangoschnaps hilft dem zufriedenen, aber gnadenlos vollen Magen
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